Als ich mich auf meine erste Peru-Reise vorbereitete und mit der Beschreibung der beabsichtigten Tour (keine zwei Seiten) fertig war, blätterte ich im eigens angeschafften Trekkingführer weiter, bis ich zur "Umrundung der Cordillera Huayhuash" gelangte und Folgendes las: "Es ist die anstrengendste Hochgebirgswanderung in den peruanischen Anden, mit den meisten Pässen und den größten Höhenunterschieden... Dafür bietet aber diese anspruchsvolle Trekkingtour in einer der großartigsten Hochgebirgslandschaften der Erde überwältigende Eindrücke, ein Aneinanderreihen von unvergleichlich schönen Panoramen mit den wildesten Bergen Perus." :o Ich kann nun bezeugen, dass es stimmt.

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Peru I (Machu Picchu, 2002)

Im Hintergrund ist die vergleichende Übersicht der peruanischen Höhenlagen aus dem ersten Atlas des Landes, zusammengestellt von Paz Soldan und erschienen 1865 in Paris. Das Blatt enthält Angaben zu 120 ausgewählten landschaftlichen (Höhe)Punkten, fünf davon über 6000 m: Pico de Sehama, 6934 m, Pico de Parinacota, 6714 m, Pico de Guatatiere, 6693 m, Volcán Pichu-Pichu, 6680 m, und Volcán Misti, 6600 m. Gemeint sind Sajama, 6542 m, heute in Bolivien; Parinacota, 6342 m, in Chile; Guallatire, 6063 m, ebenfalls in Chile; Nevado Pichu Pichu, 5665 m, und El Misti, 5822 m, beide in der Cordillera Volcánica bei Arequipa. Die Welt ist eine andere geworden und sichtlich geschrumpft...

Kartenimage / map image © Cartography Associates